7-Minuten Bedtime-Yoga: Beruhige dein Nervensystem am Abend
Wenn deine Abende hektisch, gestresst oder unruhig sind, kann eine kurze Yoga-Routine vor dem Schlafengehen einen spürbaren Unterschied machen. Bereits sieben Minuten achtsame Praxis können dein Nervensystem beruhigen, Verspannungen lösen und deinen Körper auf tiefen, erholsamen Schlaf vorbereiten.
Diese Routine kombiniert Asanas, Pranayama, Mudras und Bandhas, um Körper und Geist ganzheitlich ins Gleichgewicht zu bringen.
Warum Bedtime-Yoga wirkt
Eine kurze Yogapraxis signalisiert deinem Körper, vom sympathischen „Kampf-oder-Flucht“-Modus in den parasympathischen „Ruhe-und-Verdauung“-Zustand zu wechseln. Sanfte Bewegungen, bewusste Atmung, subtile Handgesten und energetische Verschlüsse senken Stresshormone, entspannen die Muskeln und beruhigen den Geist.
Die Kombination aus Haltung, Atem, Mudras und Bandhas sorgt für einen vollständigen Reset von Körper und Geist und bereitet dich optimal auf erholsamen Schlaf vor.
7-Minuten-Abendroutine
Hier ist ein einfacher Ablauf, den du im Bett oder auf der Matte durchführen kannst:
Minute 1–2: Sanftes Aufwärmen und Body-Scan
Lege dich bequem hin und richte deine Aufmerksamkeit auf den Körper.
- Beginne bei den Zehen und arbeite dich langsam bis zum Kopf hoch.
- Spüre nach, ob sich irgendwo Anspannung befindet, und lasse sie bewusst los.
Allein diese Achtsamkeit signalisiert dem Nervensystem, dass es Zeit zur Entspannung ist.
Minute 2–3: Asana – Supta Baddha Konasana (Liegender Schmetterling)
- Die Fußsohlen zusammenbringen und die Knie sanft nach außen sinken lassen.
- Halte die Wirbelsäule lang und entspannt.
Diese Haltung öffnet die Hüften, löst Verspannungen im unteren Rücken und beruhigt den Geist.
Minute 3–4: Pranayama – Chandra Bhedana (Atmung durch das linke Nasenloch)
- Das rechte Nasenloch mit dem Daumen verschließen.
- Langsam durch das linke Nasenloch einatmen.
- Durch beide Nasenlöcher ausatmen.
Diese Mondatmung beruhigt das Nervensystem und reduziert Unruhe.
Minute 4–5: Mudra – Shankh Mudra (Muschel-Geste): Die Hände in Shankh Mudra vor dem Herzen halten.
- Halten Sie die Hände in Shankh-Mudra vor dem Herzen.
- Konzentrieren Sie sich auf den Energiefluss und Ihre innere Ruhe.
- Mudras lenken subtile Energien und fördern ein Gefühl von innerer Sicherheit.
Minute 5–6: Bandha – Mula Bandha (Wurzelverschluss).
- Den Beckenboden sanft nach oben ziehen, ohne dabei die Atmung zu blockieren.
- Diese Energieaktivierung stabilisiert den unteren Körper und sorgt für Erdung.
Minute 6–7: Savasana mit achtsamer Atmung.
- Auf dem Rücken liegen, Arme neben dem Körper, Handflächen nach oben.
- Den Atem natürlich fließen lassen.
- Alle verbleibenden Spannungen loslassen und Körper und Geist vollständig entspannen.
Dieser letzte Schritt integriert die vorherigen Übungen und signalisiert dem Nervensystem: Jetzt ist Ruhe.
Vorteile dieser Praxis
- Asanas lösen Muskelverspannungen und verbessern die Körperhaltung.
- Pranayama beruhigt das Nervensystem und reguliert die Energie.
- Mudras lenken subtile Energien und fördern emotionale Ausgeglichenheit.
- Bandhas stabilisieren und verteilen die Energie im Körper.
In Kombination ergeben sie einen vollständigen Reset für Körper und Geist, der für tiefe Entspannung sorgt.
Praktische Tipps:
- Übe möglichst zur gleichen Zeit jeden Abend, um eine Routine aufzubauen.
- Halte das Licht gedämpft und die Umgebung ruhig.
- Vermeide schwere Mahlzeiten direkt vor der Praxis.
Bereits eine kurze, regelmäßige 7-minütige Praxis kann die Schlafqualität verbessern, nächtlichen Stress reduzieren und dafür sorgen, dass du morgens erfrischt aufwachst.
Dein nächster Schritt
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